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| Audi Dreifachführung in Le Mans
Audi hat die Anfangsphase der 24 Stunden von Le Mans 2002 beherrscht. Nach vier Stunden bei schwül-warmem Sommerwetter belegten die drei Infineon Audi R8 des Audi Sport Team Joest die ersten drei Positionen. Das Kundenteam Audi Sport Japan Team Goh arbeitete sich mit seinem Vorjahres-R8 vom 15. Startplatz zeitweise bis auf Rang drei nach vorne und lag um 20 Uhr auf Position fünf. Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse übernahmen Johnny Herbert (Infineon Audi R8 #2) und Frank Biela (#1) vom Start weg die Führung, die zwischen den beiden Werks Audi in den ersten vier Stunden mehrmals wechselte. Eine kurz nach 18 Uhr verhängte Stop-and-Go-Strafe gegen Tom Kristensen wegen Überholens unter gelber Flagge ließ den Abstand zwischen den beiden führenden Audi vorübergehend auf rund 30 Sekunden anwachsen. „Die Stop-and-Go-Strafe akzeptiere ich natürlich, obwohl ich keine gelbe Flagge auf der Strecke gesehen habe“, erklärte der Däne. Johnny Herbert bewies, dass der Infineon Audi R8 nicht nur schnell, sondern auch komfortabel zu fahren ist: Der ehemalige britische Formel 1-Pilot absolvierte vier Stints am Stück und übergab den führenden R8 erst nach drei Stunden an seinen Teamkollegen Christian Pescatori. „Ich fühle mich prima, der R8 ist so einfach zu fahren“, erklärte Herbert nach seinem „Marathon-Einsatz“. Unplanmäßig begann das Rennen für den Infineon Audi R8 mit der Startnummer 3: Michael Krumm hatte bereits in der Einführungsrunde einen schleichenden Plattfuß. Der folgende Reifenwechsel warf den Audi in der ersten Runde auf den 50. und letzten Platz zurück. Innerhalb von zwei Stunden kämpften sich Michael Krumm und Philipp Peter aber wieder auf Rang drei nach vorne. Kurz vor Ende der vierten Rennstunde hatte auch der zu diesem Zeitpunkt
führende Christian Pescatori einen Reifenschaden, der den Infineon
Audi R8 mit der Startnummer 2 eine Runde kostete und auf Rang drei zurück
warf. „Es liegen sehr viele Teile auf der Strecke herum, die zu diesen
Reifenschäden führen. Wir müssen die Reifen im Augenblick
öfter wechseln als geplant“, so Audi Sportchef Dr. Wolfgang Ullrich.
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