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Audi gelingt Generalprobe in Le Mans Audi ist die Generalprobe für die 24 Stunden von Le Mans am 15./16. Juni 2002 gelungen. Beim Vortraining in Le Mans liefen die drei Infineon Audi R8 des Audi Sport Team Joest und Audi Sport North America am Sonntag einmal mehr wie Uhrwerke. Die Audi Werksfahrer spulten in den acht zur Verfügung stehenden Stunden insgesamt 303 Runden - das entspricht einer Distanz von mehr als 4000 Kilometern - völlig problemlos ab.
Die beiden anderen Infineon Audi R8 belegten die Plätze drei und vier. Für das Audi Sport Japan Team Goh endete das Vortraining nach einem Ausrutscher von Seiji Ara im Bereich „Tetre Rouge“ vorzeitig. Das Ergebnis des Vortrainings 1. Capello/Herbert/Pescatori (Infineon Audi R8)
3.30,296 Min.
Stimmen nach dem Vortraining in Le Mans Rinaldo Capello (Infineon Audi R8 #2): „Seit zwei Tagen plagen mich Nierensteine. Im Auto fühle ich mich wohl, aber wenn ich stehe, tut es weh. Dass es mir zehn Minuten vor Schluss gelungen ist, die schnellste Zeit zu fahren, tat besonders gut.“ Johnny Herbert (Infineon Audi R8 #2): „Wir haben ein geplantes Programm durchgearbeitet. Jetzt bleiben noch zwei Optionen für das Rennen. Das ist ein perfektes Szenario.“ Christian Pescatori (Infineon Audi R8 #2): „Ein guter Tag mit guten Rundenzeiten und der Gelegenheit für mich, mehr über verschiedene Flügeleinstellungen zu lernen. Das hilft mir für das Rennen.“ Frank Biela (Infineon Audi R8 #1): „Wir haben uns heute die Arbeit aufgeteilt. Ich habe mich mit dem Fahrwerk beschäftigt, Tom mit der Aerodynamik und Emanuele mit den Reifen. Wir haben heute gute Fortschritte gemacht. Das Setup des Autos fühlt sich sehr gut an.“ Tom Kristensen (Infineon Audi R8 #1): „Das Auto ist großartig. Ich habe an den aerodynamischen Daten gearbeitet. Leider endeten die zwei Versuche auf Qualifiers jeweils im Verkehr. Das kann passieren.“ Emanuele Pirro (Infineon Audi R8 #1): „Ich bin zufrieden mit dem, was wir gemeinsam erreicht haben. Ich habe verschiedene Reifenmischungen ausprobiert. Die Zeichen für das Rennen im nächsten Monat stehen gut.“ Michael Krumm (Infineon Audi R8 #3): „Ich bin beeindruckt, wie der Audi hier liegt. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie leicht es ist, dieses Auto schnell zu fahren. Ich habe in Le Mans noch nie so viel Spaß gehabt wie heute.“ Marco Werner (Infineon Audi R8 #3): „Für mich ist hier alles neu, aber ich habe gute Fortschritte gemacht. Vor allem die schnellen Passagen liegen mir. Dass man sich wohl fühlt, ist in Le Mans besonders wichtig.“ Philipp Peter (Infineon Audi R8 #3): „Ich hatte den Verkehr etwas unterschätzt, die Geschwindigkeitsdifferenzen sind doch sehr groß. Daran muss man sich erst gewöhnen und mehr Vertrauen finden.“ Seiji Ara (Audi R8 #5): „Ich bin in Tetre Rouge von der Strecke gerutscht, als ich zum ersten Mal mit Qualifiers unterwegs war. Dabei wurde die Heckpartie beschädigt. Schade, dass unser Test dadurch vorzeitig endete.“ Yannick Dalmas (Audi R8 #5): „Ich lerne noch, obwohl ich die Strecke gut kenne. Der Audi ist aber neu für mich - ein wundervolles Auto. Obwohl das Training für uns vorzeitig endete, haben wir eine gute Balance gefunden, auf der wir nun aufbauen können.“ Hiroki Katoh (Audi R8 #5): „Der Audi R8 ist der erste Sportwagen mit Turbomotor, den ich je gefahren bin - seine Leistung ist erstaunlich. Wir haben an der Abstimmung gearbeitet, um in der Rennwoche Zeit zu sparen.“ Reinhold Joest (Teamdirektor Audi Sport Team Joest): „Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten ist es perfekt gelaufen. Wir sind bestens vorbereitet. Ich denke, wir haben eine gute Basis für das Rennen im Juni gefunden.“ Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Sportchef): „Wir haben unser Programm problemlos
durchgezogen. Die Zeiten sind deutlich schneller als im letzten Jahr. Man
sieht aber auch, dass die Wettbewerber gut gearbeitet haben. Das ORECA-Auto
und der MG Lola sind sehr schnell. Das Qualifying wird sehr spannend.“
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