| Stimmen nach dem Zeittraining
Bernd Schneider, Vodafone AMG-Mercedes, Dritter (49,379): „Unter diesen
Umständen bin ich mit meiner Zeit sehr zufrieden. Nach dem Training
heute morgen ist das die Zeit, die ich mir bestenfalls ausgerechnet habe.
Vielleicht hätte ich Platz zwei noch schaffen können, aber in
meiner schnellsten Runde habe ich eine Bodenwelle falsch erwischt und Zeit
verloren. Die engen Zeitabstände sind ein Wahnsinn und zeigen wie
hart der Wettbewerb in der DTM geworden sind. Morgen im Rennen wird es
sehr spannend.“
Uwe Alzen, Warsteiner AMG-Mercedes, Vierter (49,379): „Ich bin mit dem
Platz in der zweiten Reihe sehr zufrieden, zumal ich die gleiche Zeit wie
Bernd erzielt habe. Ich hoffe, dass morgen der Knoten platzt.“
Jean Alesi, AMG-Mercedes, Fünfter (49,386): „Ich bin sehr zufrieden
– das war mein bestes Qualifying in diesem Jahr, denn den zweiten Platz
in Donington habe ich unter regnerischen Bedingungen erzielte. Ich fahre
das erste Mal auf dem Norisring, der sehr anspruchsvoll ist. Wir sind sehr
konkurrenzfähig und ich freue mich auf das morgige Rennen.“
Laurent Aiello (49,369 Sek., Platz 2): „Ehrlich gesagt, habe ich nicht
mit so einem guten Startplatz gerechnet. Wir haben seit gestern sehr viel
mit den Bremsen gearbeitet und kamen nie über eine Position im Mittelfeld
hinaus. Wir haben sogar noch während des Zeittrainings einige Sachen
ausprobiert und offenbar genau rechtzeitig den richtigen Weg gefunden.“
Christian Abt (49,425 Sek., Platz 6): „Natürlich hätte ich
hier unheimlich gerne auf der Pole gestanden. Aber wenn man bedenkt, dass
ich nur einen einzigen Versuch hatte, bevor mein Getriebe kaputt ging,
habe ich ja noch richtig Glück gehabt. Ich freue mich auf morgen:
Hier am Norisring geht bestimmt noch was nach vorne.“
Mattias Ekström (49,239 Sek., Platz 1): „Ich habe in diesem Jahr
oft um die Pole Position gekämpft und freue mich deshalb umso mehr,
dass ich es jetzt endlich geschafft habe. Im vergangenen Jahre habe ich
hier Lehrgeld bezahlt, jetzt habe ich ein viel besseres Gefühl. Von
mir aus kann Deutschland morgen den WM-Titel holen – solange Schweden in
der DTM gewinnt…“
Hans-Jürgen Abt (Teamchef): „Die Hauptsache ist heute, dass Martin
seinen Unfall einigermaßen überstanden. Mattias und Laurent
sind heute Zeiten gefahren, die wir vorher selbst nicht für möglich
gehalten haben. Ich glaube, wir erleben hier morgen ein riesiges Spektakel
mit einem gelben und einem blauen Abt-Audi TT-R in der ersten Reihe.“
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