Unten Zolder 03.-05.05. 2002

Vorbericht DTM - Abt Sportsline 
  Abt Sportsline will seine Führung in Zolder verteidigen
Abt Sportsline reist mit einer ungewöhnlichen Ausgangsposition zum zweiten Lauf der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) nach Zolder: Erstmals ist die Mannschaft aus dem Allgäu in der Rolle des Gejagten. 
Nach dem sensationellen Doppelsieg beim Saisonauftakt führen Laurent Aiello und Mattias Ekström die Meisterschaft an. Das Ziel für das Gastspiel in Belgien ist klar. „Auch wenn es noch etwas ungewohnt ist, fühlen wir uns an der Spitze wohl. Und natürlich wollen wir die Führung verteidigen", erklärt Teamchef Hans-Jürgen Abt.

Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, konzentrierte sich die Mannschaft nach der verdienten Siegesfeier sofort wieder auf die Vorbereitung für Zolder: Die fünf Abt-Audi TT-R wurden in der Kemptener Werkstatt zerlegt, jedes einzelne Teil sorgfältig überprüft und für die nächste Bewährungsprobe hergerichtet. „Wir hatten schon in Hockenheim ein sehr gut aussortiertes Auto, so dass wir nur noch an Details arbeiten
mussten", sagt Hans-Jürgen Abt. „Uns ist in Hockenheim ein absoluter Traumstart gelungen. Jetzt wollen wir zeigen, dass der Sieg keine Eintagsfliege war."

Das Hauptaugenmerk in Zolder liegt zunächst auf den beiden Testsitzungen am Freitag, bei denen Piloten und Ingenieure so schnell wie möglich die ideale Abstimmung für Zeittraining und Rennen finden müssen. War Zolder in der alten DTM oft Austragungsort des Saisonauftaktes, so gastiert die neue DTM in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Traditionskurs. „Zolder ist eine sehr anspruchsvolle Strecke", weiß Neuzugang Karl Wendlinger, der mit seinem dritten Startplatz vor zwei Wochen einen tollen Einstand feierte. Der Österreicher verschaffte sich in der vergangenen Woche anlässlich einer Pressekonferenz einen ersten Eindruck von der Strecke. „Das Anbremsen der
Kurven ist hier enorm wichtig, weil man auf dem schmalen Kurs dabei am besten überholen kann", berichtete er nach einigen Runden in einem Audi RS4.

Ihre Hausaufgaben haben Fahrer und Team gemacht. „Für den ersten stehenden Start in einem DTM-Auto ist es in Hockenheim schon sehr gut gelaufen", sagt Laurent Aiello. „Aber ich will hier noch besser werden." Höhere Ziele hat sich auch die Boxenmannschaft von Abt Sportsline gesetzt: Zwar lieferten die Allgäuer schon beim ersten Rennen den schnellsten Reifenwechsel aller Teams ab, blieben aber mit einer Zeit von sieben Sekunden weit unter der persönlichen Trainingsbestzeit. „Ich bin mir sicher, dass Mercedes und Opel in Zolder angreifen werden - also müssen auch wir noch einmal nachlegen", gibt Hans-Jürgen Abt die Devise für das Wochenende aus.

Stimmen vor dem Rennen

Christian Abt (#10): „Ich mag die Rennstrecke in Zolder sehr gerne, weil ich dort schon viele tolle Rennen gefahren bin. Es ist eine Fahrerstrecke, für die man eine sehr gute Abstimmung finden muss. Wir haben unsere Autos seit dem Saisonstart noch einmal auseinander genommen und alle Details verfeinert, die wir vor Hockenheim nicht mehr geschafft haben. Ich will auf jeden Fall um den Sieg fahren."

Laurent Aiello (#3): „Ich habe meinen Sieg erst einmal richtig genossen und die vergangene Woche mit Jet-Ski und Joggen am Strand von Südfrankreich verbracht. In Zolder will ich meine Tabellenführung verteidigen. Ich war lange nicht in Zolder, denke aber, dass die Strecke unserem Auto gut liegen wird. Der Belag ist sehr rutschig, außerdem sind wir zum ersten Mal mit der DTM dort. Also geht es darum, am Freitag so schnell wie möglich eine optimale Abstimmung zu erarbeiten. Mit fünf Autos haben wir es da in dieser Saison noch ein bisschen leichter als im vergangenen Jahr."

Mattias Ekström (#9): „Ich bin noch nie in Zolder gefahren, glaube aber nicht, dass das ein großer Nachteil ist. Ich bin mir sicher, dass unser TT-R auf allen Strecken im DTM-Kalender vorne mitfahren kann. Ich werde wie in Hockenheim konzentriert mit meinem Ingenieur für Zeittraining
und Rennen arbeiten und hoffe, dass ich an meinen zweiten Platz anknüpfen kann. Noch lieber wäre ich natürlich ein bisschen besser..."

Martin Tomczyk (#23): „Wir werden vor der Abreise in Kempten noch einmal Starts und Boxenstopps üben. Beim Start kommt es auf die exakt richtige Stellung von Gas- und Kupplungspedal an - und das ist wirklich reine Übungssache. Über die Strecke kann ich nicht viel sagen, ich bin lediglich mein erstes Formel 3-Rennen dort gefahren. Aber nach meinem Sieg im Qualifikationsrennen in Hockenheim weiß ich, wo ich stehen kann. Und natürlich möchte ich dort wieder hin."

Karl Wendlinger (#4): „Der Kurs in Zolder hat einfach alles: schnelle und langsame Kurven, schnelle und langsame Schikanen und eine blinde Kuppe auf der Geraden. Dazu gibt es jede Menge Möglichkeiten zum Überholen. Ich bin mir sicher, dass wir nächste Woche ein mindestens so
spannendes Rennen wie in Hockenheim erleben."

Splitter aus dem Team Abt Sportsline

+++ Letzter Test: Am Dienstag übt Abt Sportsline auf dem Fahrsicherheitszentrum in Kempten noch einmal Boxenstopps und Starts +++ Die Kappe der Sieger: Ab sofort kann man die gelben und blauen Mützen der Abt Piloten im Internet bestellen. Adresse: www.abt-sportsline.de +++ Tolle Resonanz: Mehr als 120 Artikel erschienen allein in Deutschland über den Saisonauftakt der DTM, 1,3 Millionen Menschen verfolgten das Rennen live am Fernseher +++ Besonderes Mitbringsel: Für seine Tochter sammelte Christian Abt in Hockenheim Autogramme aller sechs Bro’Sis- Mitglieder samt persönlicher Widmung +++ Sechs Abt TT im Fahrerlager: Auch in Zolder präsentiert Abt Sportsline seinen
neuen feuerroten Abt TT-limited +++ 
 
 

 

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