| Von Fabian Wiedl
Der Renn-Lupo steht zum Abschluss im Mittelpunkt
Ein ungewöhnliches Rennen absolvierten im Rahmen des DTM-Finales
in Hockenheim Frank Biela und Emanuele Pirro. Die beiden Audi Werksfahrer
zählten zum erlesenen Starterfeld des „Bye, bye Lupo Cup“-Charity
Race, bei dem zahlreiche ehemalige DTM-Piloten antraten.
Von Startplatz elf kämpfte sich Emanuele Pirro auf Rang zwei nach
vorne und schaffte damit den Sprung auf das Siegerpodest. „Das Rennen mit
dem kleinen VW Lupo hat viel Spaß gemacht“, meinte Pirro. „Und es
war für einen guten Zweck.“ Insgesamt erbrachte das Rennen eine Spende
von fast 100.000 Euro an eine Stiftung für Straßenkinder.
Frank Biela wurde in der Anfangsphase von einem Konkurrenten touchiert.
Der dreimalige Le Mans-Sieger brachte sein angeschlagenes Auto auf Platz
neun ins Ziel. Das Rennen welches vor dem DTM Hauptlauf gestartet wurde
und über die Distanz von 8 Runden ging, hat der Schwabe und Ex DTM
/ STW Pilot Roland Asch gewonnen. Der Routinier hat das Rennen von P14
begonnen. “Weil wir Schwaben immer etwas knapp bei Kasse sind, musste ich
von sehr weit hinten losfahren. Das Rennen hat dann irrsinnig viel Spaß
gemacht” meinte Asch nach dem Rennen euphorisch. Die Pole Position des
Rennens, welche man durch eine Spende erkaufen konnte, ging an Walter Mertes,
welcher heuer die Funktion des DTM-Marketingleiter innehat. Walter Mertes
ersteigerte sich am Samstag die Pole Position für 26.500 Euro. Er
holte sich den fünften Platz der Gesamtwertung. Allerdings hatte er
während des Rennens etwas abgekürzt und wurde deswegen von der
Rennleitung mit einer Strafe von 1000 Euro belegt.
Der Essener Harald Grohs setze sich gleich zu Beginn des Rennens mit
einem Superstart in Führung. Allerdings gab Grohs zu, dass er einen
Frühstart begannen hat. „Die 250 Euro Strafe der Rennleitung nehme
ich aber gerne an – schließlich war es für einen guten Zweck.“
Auch diese beiden Summen gehen zu Gunsten der Stiftung “Terre des Hommes”.
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