UntenEuroSpeedway Lausitz, 10.-12. August 2001

Formel 3 - Vorbericht

  Training Rennen Sonntag (14. Lauf)

Vierte Pole Position für Diefenbacher

Relativ locker holte Frank Diefenbacher im Dallara Opel-Spiess des Opel Team BSR seine vierte Pole Position in dieser Saison. Auf dem 4,534 Kilometer langen EuroSpeedway  war der Pforzheimer 1:36.399 Minuten schnell. 20 Minuten vor Ende der 45-minütigen Trainingssitzung fuhr Diefenbacher zuerst 1:36.422, um wenige Minuten vor dem Trainingsende noch einmal nachzulegen, als ihm Nicolas Kiesa bedrohlich nahe kam. Die 1:36.445 Minuten reichten dem Dänen im Dallara Tom’s-Toyota für den zweiten Startplatz. Auf Platz drei startet mit dem Japaner Toshihiro Kaneishi der Tabellenführer in den 14. Saisonlauf am Sonntag. Startplatz vier erkämpfte sich Stefan Mücke (Berlin) als Lokalmatador auf der hochmodernen Strecke in der Niederlausitz. Auf dem enttäuschenden zwölften Rang beendete Pierre Kaffer das Training. Der Tabellenzweite pokerte hoch und verlor: erst 20 Minuten vor dem Trainingsende startete Kaffer im Dallara Mugen-Honda. Nach einem Dreher und einem folgenden Reifenschaden lief dem Rheinländer dann die Trainingszeit davon.

Markus Winkelhock: Mein Auto war gut, bis ich nach fünf Runden gemerkt habe, dass die Reifen nachlassen. Ich bin in die Box und habe noch vier Plätze verloren. 

Ronnie Quintarelli: Wir finden einfach kein richtig gutes Set-up. Der Test hier am Mittwoch hat mir nicht viel gebracht, denn da war die Strecke mal nass, mal trocken.

Tom van Bavel: Wir haben eine Menge mit dem Fahrwerk zu tun, vielleicht ist irgendetwas am Auto nicht okay, jedenfalls habe ich viel Übersteuern.

Frank Diefenbacher:  Für mich lief es optimal, das war auch schon im freien Training so. Ich habe am Mittwoch einen wirklich guten Testtag gehabt. Nicht nur ich selber bin gut auf die Strecke eingestellt, sondern auch das Auto. Ich konnte zum Schluss, als Nicolas Kiesa Druck gemacht hat, sogar noch nachlegen.

Björn Wirdheim: Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Vorher habe ich sieben km/h Top-Speed auf meinen Teamkollegen verloren. Schon beim Test am Mittwoch war ich Sechstschnellster.

Norbert Siedler: Ich habe es nicht geschafft, alle Sektionsbestzeiten aneinander zu reihen. Vor allem die letzte Kurve macht Ärger, dort bricht das Heck aus und ich verliere zu viel Zeit auf der Start- und Zielgeraden.

Allan Simonsen: Ich muss mir die Computer-Aufzeichnung anschauen. Das Auto ist wohl noch nicht optimal, ebenso wie meine Performance. Ich verliere in den Kurven zu viel Zeit, da mein Auto sehr stark übersteuert. Ich nutze das Potenzial des Autos noch nicht, da mir die Formel-3-Erfahrung fehlt.

Gary Paffett: Wir waren sehr schnell beim Test und auch hier im Qualifying haben wir eine Menge Zeit gefunden. Der zehnte Platz ist nicht so schlecht.

Nicolas Kiesa: Wir haben ein gutes Set-up und ich habe das Potenzial gut und besonnen genutzt. Ich habe eine schnelle Runde gedreht, dann eine langsame, dann wieder eine schnelle Runde. So habe ich weder die Reifen, noch den Motor zu hart rangenommen. Beim dritten Versuch kam dann die schnelle Zeit. Ich bin sehr zufrieden, denn ich glaube, dass wir ein schnelles Auto für das Rennen haben.

Pierre Kaffer: Ich bin natürlich nicht zufrieden, da ich 
zuerst einen Dreher hatte und dann einen Plattfuss. Ich bin 
nicht zu spät losgefahren. Hätte ich keinen Fehler gemacht, 
stünde ich jetzt weiter vorn. Mir ist einfach die Zeit 
ausgegangen

Offizieller Pressetext Deutsche Formel-3-Vereinigung e.V.
www.formel3.com - da,10.08.01
 


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