| Training Rennen Sonntag (14. Lauf)
Vierte Pole Position für Diefenbacher
Relativ locker holte Frank Diefenbacher im Dallara Opel-Spiess des Opel
Team BSR seine vierte Pole Position in dieser Saison. Auf dem 4,534 Kilometer
langen EuroSpeedway war der Pforzheimer 1:36.399 Minuten schnell.
20 Minuten vor Ende der 45-minütigen Trainingssitzung fuhr Diefenbacher
zuerst 1:36.422, um wenige Minuten vor dem Trainingsende noch einmal nachzulegen,
als ihm Nicolas Kiesa bedrohlich nahe kam. Die 1:36.445 Minuten reichten
dem Dänen im Dallara Tom’s-Toyota für den zweiten Startplatz.
Auf Platz drei startet mit dem Japaner Toshihiro Kaneishi der Tabellenführer
in den 14. Saisonlauf am Sonntag. Startplatz vier erkämpfte sich Stefan
Mücke (Berlin) als Lokalmatador auf der hochmodernen Strecke in der
Niederlausitz. Auf dem enttäuschenden zwölften Rang beendete
Pierre Kaffer das Training. Der Tabellenzweite pokerte hoch und verlor:
erst 20 Minuten vor dem Trainingsende startete Kaffer im Dallara Mugen-Honda.
Nach einem Dreher und einem folgenden Reifenschaden lief dem Rheinländer
dann die Trainingszeit davon.
Markus Winkelhock: Mein Auto war gut, bis ich nach fünf Runden
gemerkt habe, dass die Reifen nachlassen. Ich bin in die Box und habe noch
vier Plätze verloren.
Ronnie Quintarelli: Wir finden einfach kein richtig gutes Set-up. Der
Test hier am Mittwoch hat mir nicht viel gebracht, denn da war die Strecke
mal nass, mal trocken.
Tom van Bavel: Wir haben eine Menge mit dem Fahrwerk zu tun, vielleicht
ist irgendetwas am Auto nicht okay, jedenfalls habe ich viel Übersteuern.
Frank Diefenbacher: Für mich lief es optimal, das war auch
schon im freien Training so. Ich habe am Mittwoch einen wirklich guten
Testtag gehabt. Nicht nur ich selber bin gut auf die Strecke eingestellt,
sondern auch das Auto. Ich konnte zum Schluss, als Nicolas Kiesa Druck
gemacht hat, sogar noch nachlegen.
Björn Wirdheim: Wir haben einen großen Schritt nach vorne
gemacht. Vorher habe ich sieben km/h Top-Speed auf meinen Teamkollegen
verloren. Schon beim Test am Mittwoch war ich Sechstschnellster.
Norbert Siedler: Ich habe es nicht geschafft, alle Sektionsbestzeiten
aneinander zu reihen. Vor allem die letzte Kurve macht Ärger, dort
bricht das Heck aus und ich verliere zu viel Zeit auf der Start- und Zielgeraden.
Allan Simonsen: Ich muss mir die Computer-Aufzeichnung anschauen. Das
Auto ist wohl noch nicht optimal, ebenso wie meine Performance. Ich verliere
in den Kurven zu viel Zeit, da mein Auto sehr stark übersteuert. Ich
nutze das Potenzial des Autos noch nicht, da mir die Formel-3-Erfahrung
fehlt.
Gary Paffett: Wir waren sehr schnell beim Test und auch hier im Qualifying
haben wir eine Menge Zeit gefunden. Der zehnte Platz ist nicht so schlecht.
Nicolas Kiesa: Wir haben ein gutes Set-up und ich habe das Potenzial
gut und besonnen genutzt. Ich habe eine schnelle Runde gedreht, dann eine
langsame, dann wieder eine schnelle Runde. So habe ich weder die Reifen,
noch den Motor zu hart rangenommen. Beim dritten Versuch kam dann die schnelle
Zeit. Ich bin sehr zufrieden, denn ich glaube, dass wir ein schnelles Auto
für das Rennen haben.
Pierre Kaffer: Ich bin natürlich nicht zufrieden, da ich
zuerst einen Dreher hatte und dann einen Plattfuss. Ich bin
nicht zu spät losgefahren. Hätte ich keinen Fehler gemacht,
stünde ich jetzt weiter vorn. Mir ist einfach die Zeit
ausgegangen
Offizieller Pressetext Deutsche Formel-3-Vereinigung e.V.
www.formel3.com - da,10.08.01
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