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In einem turbulenten Rennen mit unzähligen Überholmanövern,
sieben Stop-and-Go-Strafen und einer Safety-Car-Phase hat Peter Dumbreck
im Mercedes-Benz CLK-DTM den ersten DTM-Sieg seiner Karriere gefeiert.
Der in Wiesbaden lebende Schotte verwies im sechsten Lauf zur DTM (Deutsche
Tourenwagen Masters) seinen Teamkollegen und DTM- Champion Bernd Schneider
auf Rang zwei und ist schon der fünfte Sieger im sechsten Saisonrennen.
Dritter wurde der erst 23-jährige Schwede Mattias Ekström im
Abt-Audi TT-R, der den Lauf nach einem Unfall im Qualifikationsrennen als
19. aufgenommen hatte.
45.000 Zuschauer sahen auf dem EuroSpeedway Lausitz ein kampfbetontes
Rennen. So arbeitete sich beispielsweise Peter Dumbreck vom vierten Platz
auf den ersten vor, nachdem er schon im Qualifikationsrennen drei Plätze
gut gemacht hatte. Seinen Teamkollegen Schneider schlug er auch mit einer
guten Taktik: Vom Pflicht-Boxenstopp kehrte Dumbreck vor Schneider wieder
auf die Strecke. "Es war ein perfekter Tag für mich", sagte Dumbreck
nach dem Rennen glücklich, "dies ist der größte Erfolg
meiner Karriere."
Noch verrückter verliefen die 23 Runden für den Abt-Piloten
Mattias Ekström: Im Zeittraining nur Neunter, schob er sich im Qualifikationsrennen
in die Top Fünf vor und musste vorzeitig aufgeben, weil er sich bei
einem Einschlag an der Streckenmauer das Heck demoliert hatte. So musste
er im Wertungslauf als 19. starten. Mit einer beherzten Fahrweise jedoch
machte er Platz für Platz gut und schaffte so den nicht mehr für
möglich gehaltenen Sprung aufs Podium. Auch der zweite Junior des
Abt-Teams schlug sich respektabel: Martin Tomczyk fuhr von Rang 22 auf
Rang sechs vor. Teamchef Hans-Jürgen Abt: "Ich bin stolz auf meine
Junioren."
Enttäuscht verließ hingegen Uwe Alzen die Rennstrecke: Nach
Pole Position und Sieg im Qualifikationsrennen verlief der Wertungslauf
für ihn sehr unglücklich, bis er sein Auto sogar defekt in der
Box abstellen musste. Wertvolle Plätze hatte er schon zuvor während
der Safety Car-Phase verloren. Das Sicherheitsfahrzeug war auf die Strecke
gefahren, weil Alain Menu nach einer Kollision die Motorhaube und weitere
Karosserieteile seines Opel Astra V8 Coupés auf der Strecke verloren
hatte.
Opel wurde abermals um die Ergebnisse der harten Arbeit gebracht: Gleich
in der ersten Runde des Qualifikations- rennens drehte sich der Trainingsdritte
Alain Menu von der Strecke. Einige Kurven später erwischte es auch
Michael Bartels, als Sechster gestartet. So lag es schließlich an
Manuel Reuter, die Kohlen aus dem Feuer zu holen: Nachdem er zwischenzeitlich
ebenfalls zurückgefallen war, konnte er sich noch auf Rang sieben
nach vorne schieben. Sein Kommentar: "Es war mehr drin für Opel. Das
gute Trainingsergebnis vom Samstag hat gezeigt, dass unser V8 Coupé
konkurrenzfähig ist."
Ergebnis Rennen :
1.Peter Dumbreck (Mercedes) 42:19,096 min
2.Bernd Schneider (Mercedes) 0,664 zurück
3.Mattias Ekström (Abt-Audi) 9,01 zurück
4.Thomas Jäger (Mercedes) 13,1
5.Patrick Huisman (Mercedes) 19,73
6.Martin Tomczyk (Abt-Audi) 21,73
7.Manuel Reuter (Opel) 23,09
8.Marcel Fässler (Mercedes) 23,78
9.Darren Turner (Mercedes) 27,14
10.David Saelens (Mercedes) 28,67
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