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Mit
dem Start in die zweite Halbzeit der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters)
erhöht sich die Schlagzahl: Im Zwei-Wochen-Takt marschiert die DTM
nun bis zum Finale. Nach dem EuroSpeedway steht der Nürburgring auf
dem Plan, dann folgen die Rennen im benachbarten Ausland, am A1-Ring (A)
und in Zandvoort (NL) – und am 7. Oktober feiert die Serie ihr Finale in
Hockenheim. Meister Bernd Schneider führt im Mercedes-Benz
CLK-DTM zwar mit 43 Punkten – doch noch sind 115 Punkte zu vergeben. "Den
Titel habe ich noch nicht in der Tasche, da wollen Andere noch ein Wörtchen
mitreden", sagt der Tabellenführer. "Neben meinen Markenkollegen rechne
ich damit, dass Laurent Aiello im Audi wieder auftrumpfen wird. Er hat
mich schon einmal am Nürburgring besiegt."
Die gesamte Anlage des EuroSpeedway Lausitz, zwischen Berlin und Dresden
gelegen, erinnert mit ihrer gigantisch hohen Haupttribüne und dem
Oval an amerikanische Rennstrecken. Der 4,534 Kilometer lange Grand-Prix-Kurs,
auf dem die DTM startet, ist eine Mischung aus überhöhten Kurven
der Ovalpassagen und der Rennstrecke im Infield. Er stellt an die 22 DTM-Fahrer
hohe Anforderungen. Opel-Werksfahrer
Manuel Reuter: "Die Aufgabenstellung lautet, die perfekte Fahrzeug-Abstimmung
für den Wechsel von schnellen Kurven und langsamen Ecken herauszuarbeiten
– zumal auf dem recht glatten Asphalt. Dort die richtige Balance zu finden,
wird eine äußerst knifflige Sache."
Spannung garantiert – mit einigen guten Überholmöglichkeiten
Verschärfend kommt hinzu, dass die DTM zwar 2000 in der Lausitz
gastierte, das Rennen aber wegen sintflutartigen Regens nicht austragen
konnte. Opel-Pilot Timo Scheider ist überzeugt: "Es wird spannend
für die Zuschauer, denn es gibt einige gute Überholmöglichkeiten."
Die Opel-Werksmannschaft geht mit neuem Schwung in die zweite Halbzeit,
nachdem Joachim Winkelhock im Opel Astra V8 Coupé zuletzt auf dem
Norisring als Vierter nur knapp einen Podiumsplatz verpasste und auch
Reuter und Michael Bartels in die Top Ten fuhren.
Kämpferisch und optimistisch zugleich – das Team Abt Sportsline
aus Kempten. Auch die Abt-Truppe hat sich
für die zweite Halbzeit sehr viel vorgenommen. Christian Abt,
in Personalunion Bruder des Teamchefs Hans-Jürgen und Rennfahrer:
"Unsere vier Abt-Audi TT-R sind sehr stark, wir Fahrer auch. Die letzten
Wochen haben wir nun vor allem an den Themen Taktik und Strategie gearbeitet.
Wir haben alle Eventualitäten während eines Rennens durchgespielt,
um für jede Situation bestens vorbereitet zu sein. Dadurch sind wir
nun noch viel stärker." Abt urteilt: "Der Lausitzring liegt unserem
TT-R von der Charakteristik her. Es ist eine Kombination aus Fahrer- und
Technikstrecke." Auch für sich selbst hat Christian Abt ein klares
Ziel: "Ich will mir in diesem Jahr noch meinen großen Traum erfüllen
und ein DTM-Rennen gewinnen."
Hochmotiviert fährt auch Uwe Alzen an den Lausitzring – mit seinem
Sieg auf dem Nürnberger Stadtkurs im Rücken, seinem ersten DTM-Sieg
als Werksfahrer bei Mercedes-Benz. "Die Strecke in der Lausitz macht viel
Spaß und ist sehr abwechslungsreich", freut sich Alzen. "Mein CLK
ist sehr gut fahrbar und ich werde auf alle Fälle angreifen. Ich hoffe
auf einen Podiumsplatz – am liebsten wäre mir natürlich der ganz
oben."
Zeitplan
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Freitag, 10. August: 9 Uhr Rollout, 10.30-12 Uhr Test, 14.15-15.45 Uhr
Test.
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Samstag, 11. August: 9.45-10.45 Uhr Freies Training, 13.05-13.50 Uhr Zeittraining,
14.00 Uhr Pit Walk.
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Sonntag, 12. August: 9.30-10.00 Uhr Warm up, 13.40 Uhr Pit Walk, 15.14
Uhr Start Qualifikationsrennen, 15.51 Uhr Start Wertungslauf.
DTM im Fernsehen
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Samstag, Zeittraining: HR, N3 und ORB live 13-14 Uhr, WDR 14-15 Uhr.
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Sonntag, Rennen: ARD 15.05-16.45 Uhr, 17.10 Uhr ZDF Sportreportage, 18.08
Uhr ARD Sportschau, 20.15 Uhr DSF Highlights.
DTM Ticket Line: 0 18 05/77 55 77
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