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Ein Kommentar von Dipl.-Ing. (FH) Gerd Kebschull

Das neue Konzept DTM 2000 ist sicherlich der richtige Weg die Motorsportbegeisterung, die bislang noch einseitig auf die Formel 1 ausgerichtet ist, wieder in „normale“ Bahnen zu lenken. Interessante, starke, aber auch typennahe Fahrzeuge, die eine Identifikation zu dem Straßenwagen zulassen, werden die Motorsportfans wieder an die Strecke holen. Dazu endlich wieder die Möglichkeit, das Fahrerlager zu betreten, damit der Fan auch die Chance hat seine Lieblinge (Rennwagen u. Rennfahrer) aus der Nähe zu erleben. Neugierig sind wir natürlich, welche Kundenteams sich bilden werden. Denn sowohl Opel als auch Mercedes werden kein Werksteam an den Start schicken. Patrick Husiman, dreimaliger Meister im Porsche Pirelli Cup, hat beispielsweise schon signalisiert, daß es für ihn ein Traum wäre, dort mitzufahren (Interview mit www.sportwagen-hp.de beim letzten Rennen auf dem Nürburgring).

Bislang von BMW noch kein Go oder NoGo gekommen. Auch aus der Presseabteilung von BMW war kein Statement herauszulocken. Sicherlich läuft bei BMW im Jahr 2000 das Formel 1 Debüt mit höchster Priorität, aber ein flotter DTM-Wagen, evtl. auf Basis eines M3 wäre auf jeden Fall sehr werbewirksam.

Elegant und kraftvoll sind die beiden vorgestellten DTM Fahrzeuge von Opel Coupé und Mercedes CLK. Wichtige Voraussetzungen, um für Emotion zu sorgen!

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