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DTM 2000 - Überblick

Auch Opel wird sich an der DTM 2000 mit acht Fahrzeugen beteiligen. Hier einige Statements aus dem „Opel-Lager“. Einen spektakulären Rennwagen auf der Basis des neuen Coupé stellt Opel auf der Internationalen Automobil- ausstellung (IAA, s.a. http://www.sportwagen-hp.de/iaa/start.htm) in Frankfurt vor. Schon in der Saison 2000 ist der Einsatz des Renn-Coupés, das über Heckantrieb und einen 450 PS starken V8-Motor verfügt, geplant. Die Grundlage bildet ein neues Reglement, das eine höchstmögliche Chancen- gleichheit bei wirksamer Kostenbegrenzung gewährleistet. Bereits im Dezember 1998 hatte das für den Opel Motorsport verantwortliche Opel Performance Center (OPC) eine erste DTM-Studie des Opel Coupé vorgestellt und damit eine Vorreiter-Rolle übernommen. 
 

"Mit dem neuen Rennwagen wollen wir die Zukunft des Tourenwagen-Sports mitgestalten und an der Schwelle zum neuen Jahrtausend neue Wege beschreiten. Unser Ziel sind spektakuläre, leistungsstarke Tourenwagen, die faszinierenden Motorsport gewährleisten und möglichst viele Zuschauer an den Rennstrecken und vor den Bildschirmen begeistern", erklärt Opel-Rennleiter Volker Strycek.

Das 450 PS starke Vierliter-Achtzylinder-Triebwerk des Renn-Coupé basiert auf dem Aurora V8 der Konzernmarke Oldsmobile, wie er in der Indy Racing League (IRL) in den USA zum Einsatz kommt. "Auf der Basis dieses Aluminium-Kurbelgehäuses erfolgt unsere eigenständige Entwicklung", erklärt Donatus Wichelhaus, der technische Leiter der OPC.

Durch die klare Definition von Bauteilen und das Verbot elektronischer Fahrregelungen im neuen DTM-Reglement werden die Kosten begrenzt. Zu den vorgeschriebenen Standard-Komponenten gehören unter anderen das Getriebe, die Bremsanlage usw.. Schon in der Saison 2000 ist der Einsatz des Renn-Coupés, das über Heckantrieb und einen 450 PS starken V8-Motor verfügt, geplant. Die Grundlage bildet ein neues Reglement, das eine höchstmögliche Chancengleichheit bei wirksamer Kostenbegrenzung gewährleistet. Bereits im Dezember 1998 hatte das für den Opel Motorsport verantwortliche Opel Performance Center (OPC) eine erste DTM-Studie des Opel Coupé vorgestellt und damit eine Vorreiter-Rolle übernommen. 

"Bei diesem neuen Reglement entscheidet nicht die Höhe des Entwicklungsbudgets über die Performance", faßt OPC-Technikchef Wichelhaus zusammen. "Am Ende soll der beste Fahrer gewinnen, der für die Rennstrecke die beste Abstimmung mit den üblichen Parametern – also Feder, Dämpfer, Stabilisatoren oder Spurwerte erarbeitet."

Die neue Tourenwagen-Meisterschaft, unter dem Kürzel DTM 2000 bereits seit Monaten öffentlich diskutiert und bekannt, nimmt klare Konturen an. "Diese Serie steht natürlich allen Herstellern und Teams offen", so Volker Strycek. "Wir arbeiten eng mit dem DMSB als Dachverband im Hinblick auf eine neue Meisterschaft zusammen, und die Gespräche verlaufen sehr konstruktiv und zielorientiert." In der ersten Saison 2000 sind acht bis zehn Rennen vorgesehen.

Opel setzt mit dem V8-Coupé seine 100-jährige Tradition im Motorsport und sein erfolgreiches Engagement im Tourenwagensport fort. Mit dem 550 PS starken Calibra V6 (s.a. 24-Stundenrennen auf dem Nürburgring) hatte Opel 1996 Fahrer- und Markentitel in der FIA Internationalen Tourenwagen- Meisterschaft (ITC) und mit dem 300 PS starken Vectra 1998 den Markentitel in der Deutschen STW-Meisterschaft gewonnen.

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