Unten Norisring 

Das Rennen auf dem traditionsreichen Norisring gilt als eine der heraus-
ragendensten Motorsport-Veranstaltungen überhaupt. Auf dieser Strecke wird sich zeigen, ob die DTM nur noch zwischen Schneider (Mercedes), Reuter (Opel) und Fässler (Mercedes) entschieden wird oder ob noch andere Piloten in diesen Dreikampf mit eingreifen können.
Die Überraschung war perfekt. Der bislang nicht so überzeugend fahrende "Jockel" Winkelhock konnte sich im ersten Rennen knapp (5,8 Sekunden) vor Klaus Ludwig und Manuel Reuter durchsetzen. Ein zweite Überraschung war sicherlich Klaus Ludwig der mit einem zweiten und dritten Platz sich eindrucksvoll zurückmelden konnte. Durch diese starke Leistung konnte er sich sogar in der Gesamtwertung auf Platz fünf verbessern.

Bernd Schneider gewann im D2 AMG Mercedes CLK das zweite Rennen der dritten DTM-Veranstaltung des Jahres, nachdem er zuvor im ersten Tageslauf nur den Rang vier erzielt hatte. In der Fahrerwertung übernahm Schneider nun mit 82 Punkte die Führung. 

Wechselhaftes Wetter machte Fahrern und Teams vor allem im zweiten Rennen das Leben schwer. Nach dem Start auf nasser Strecke wechselten die meisten Fahrer zwischen der elften und 16. Runden von Regen- auf Trockenreifen.

"Im ersten Rennen hatte ich etwas zu viel Heckflügel, deshalb war ich auf den Geraden zu langsam", sagte Schneider. "Im zweiten Rennen hat meine Boxencrew mit dem richtigen Timing und dem schnellen Stopp eine fabelhafte Leistung vollbracht. Dann mußte ich das Rennen nur noch nach Hause fahren. Einen großen Dank an meine Jungs."

"Ein phantastisches Wochenende für mich", so Ludwig. "Der Norisring ist eine ganz spezielle Rennstrecke, Erfahrung ist hier sehr wichtig. Ich freue mich riesig, daß ich den zweiten und dritten Platz erzielt habe, nachdem ich in beiden Rennen stark unter Druck stand. Dieser Erfolg beflügelt mich für die bevorstehenden Rennen.

 

 
 
 
 

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Oben© Foto Redaktionsbüro Kebschull (24-Stunden-Rennen, Nürburgring 1999)
© copyright by Redaktionsbüro Kebschull   22.07. 2000