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Opel-KMS-Pilot Giorgio Pantano jetzt klar auf Titelkurs
Tabellendritter André Lotterer in der Verfolgerrolle zum
Nürburgring
Rüsselsheim. Mit deutlichem Kurs in Richtung Titel
reist Opel- KMS-Pilot Giorgio Pantano zum 17. und 18. Lauf der Deutschen
Formel-3-Meisterschaft auf den Nürburgring. Mit zwei Pole- Positions,
einem Sieg und einem zweiten Platz baute der Italiener in Oschersleben
seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 36 Punkte aus. "Damit haben wir
ein gutes Polster", freut sich KMS-Teammanager Gianni Bianchi. "Mit ein
bisschen Glück können wir die Meisterschaft am Nürburgring
schon für uns entscheiden."
Das wäre allerdings nicht im Sinne von André Lotterer und dem
Opel Team BSR. Nach einem weiteren glücklosen Wochenende in der Magdeburger
Börde rutschte der wie Pantano dreimalige Saisonsieger auf den dritten
Tabellenrang ab und ist
nun endgültig in der Rolle des Verfolgers.
"Mit nur noch zwei ausstehenden Läufen wird es langsam eng", ist
sich der 18 Jahre alte Shooting-Star bewusst. "Wenn ich nicht bald wieder
ein Rennen gewinnen kann, sehen wir in der Meisterschaft schlecht aus."
Ein kleines Ass hat Lotterer für den Nürburgring allerdings
im Ärmel: Der Eifelkurs ist traditionell die Heimstrecke des Bitburger
BSR-Teams. Auch Lotterers Teamkollegen Patrick Friesacher und Sven Heidfeld
könnten auf dem Grand-Prix-Kurs für einen Platz auf dem Treppchen
sorgen. Beide Opel-BSR-Piloten standen dort in diesem Jahr bereits mehrfach.
Friesacher erkämpfte in Oschersleben in beeindruckender Manier seinen
zweiten Saisonsieg.
Für den 18-jährigen Martin Tomczyk, Pantanos Teamkollege im
Opel Team KMS, rückt das Podium allmählich in Reichweite. In
Oschersleben fuhr der Youngster erstmals auf Platz vier. Für Pantano
jedenfalls ist die Marschrichtung am Nürburgring klar. "Es wäre
toll, wenn ich mit mehr als 40 Punkten Vorsprung zum
Finale nach Hockenheim gehen könnte." Dann nämlich wäre
er nicht mehr zu schlagen.
#16 Stefan Mückke neben #28 Alex Müller
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