21.07. Nach überzeugenden Rennergebnissen hat das Opel
V8 Coupé auch bei den offiziellen DTM-Testfahrten auf dem Grand
Prix-Kurs des Nürburgrings einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.
Bei ptimalen Witterungs-
bedingungen (Sonnenschein, rund 20 Grad im Schatten) gaben die Opel-Piloten
auf dem Grand Prix-Kurs zwei Tage lang den Ton an.
"Die Performance ist da, wir scheinen gegenüber Mercedes einen kleinen
Tick vorne zu sein", freute sich Opel-Sportchef Volker Strycek über
das geschlossen gute Ergebnis der Opel-Teams. "Allerdings hat das für
das Rennen noch nicht viel zu sagen, denn es geht an der Spitze sehr eng
zu - wir bewegen uns wieder im Zehntelbereich."
Uwe Alzen mit Volker Strycek, STW 1999 Nürburgring (RK)
Die Opel-Teams nutzen zwei Tage lang die Gelegenheit, verschiedene Details
am Opel V8 Coupé auszuprobieren. "Das war unser erster richtiger
Test seit Saisonbeginn. Wir haben in Ruhe unser Programm durchgezogen",
erklärte Ernst Moser vom Opel Team Phoenix. "Alles lief problemlos."
Zufriedenheit herrschte auch im Opel Team Holzer, denn mit Uwe Alzen
zählte jener Fahrer zu den schnellsten, der bei den ersten drei Rennen
etwas ins Hintertreffen geraten war. "Ich glaube, der Knoten ist nun endgültig
geplatzt", erklärte Teamchef Günther Holzer. "Der Uwe
ist wieder voll motiviert und gibt richtig Gas." Am Freitag gelang dem
Betzdorfer mit einer Zeit von 1.39,12 Minuten die inoffizielle Bestzeit
in der Eifel. "Damit habe ich mich wohl wieder zurückgemeldet", erklärte
der Betzdorfer.
Bernd Schneider vor Klaus Ludwig und Manuel Reuter
Als zweitbester Opel-Pilot konnte sich Stefano Modena unter den
ersten Drei etablieren. Der Italiener lag im Opel des Euroteams lediglich
acht Hundertstelsekunden hinter Uwe Alzen.
Timo Scheider konzentrierte sich zwei Tage lang auf Reifentests
- Dunlop hatte einen neuen Pneu zu Erprobungszwecken in die Eifel gebracht.
"Ich bin zwischen 160 und 200 Runden gefahren - damit habe ich einen großen
Schritt nach vorne getan. Zudem habe ich von meinen letzten sechs Formel
3-Rennen auf dem Sachsenring vier gewonnen. Ich habe also allen Grund,
vor dem nächsten Lauf optimistisch zu sein", freute sich Scheider.
"Die Testfahrten waren sehr wichtig für uns", zog Volker Strycek
eine positive Bilanz. "Wir haben wieder viel gelernt. Was mich erstaunt
hat, war der enorm hohe Speed, der hier gefahren wurde. Umso schöner,
dass wir an der Spitze liegen." |