Unten Nürburgring  18.-20. August 2000

Stimmen aus dem Opel-Lager
21.07. Nach überzeugenden Rennergebnissen hat das Opel V8 Coupé auch bei den offiziellen DTM-Testfahrten auf dem Grand Prix-Kurs des Nürburgrings einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Bei ptimalen Witterungs-
bedingungen (Sonnenschein, rund 20 Grad im Schatten) gaben die Opel-Piloten auf dem Grand Prix-Kurs zwei Tage lang den Ton an. 
"Die Performance ist da, wir scheinen gegenüber Mercedes einen kleinen Tick vorne zu sein", freute sich Opel-Sportchef Volker Strycek über das geschlossen gute Ergebnis der Opel-Teams. "Allerdings hat das für das Rennen noch nicht viel zu sagen, denn es geht an der Spitze sehr eng zu - wir bewegen uns wieder im Zehntelbereich." 


Uwe Alzen mit Volker Strycek, STW 1999 Nürburgring (RK)

Die Opel-Teams nutzen zwei Tage lang die Gelegenheit, verschiedene Details am Opel V8 Coupé auszuprobieren. "Das war unser erster richtiger Test seit Saisonbeginn. Wir haben in Ruhe unser Programm durchgezogen", erklärte Ernst Moser vom Opel Team Phoenix. "Alles lief problemlos." 

Zufriedenheit herrschte auch im Opel Team Holzer, denn mit Uwe Alzen zählte jener Fahrer zu den schnellsten, der bei den ersten drei Rennen etwas ins Hintertreffen geraten war. "Ich glaube, der Knoten ist nun endgültig geplatzt", erklärte Teamchef Günther Holzer. "Der Uwe ist wieder voll motiviert und gibt richtig Gas." Am Freitag gelang dem Betzdorfer mit einer Zeit von 1.39,12 Minuten die inoffizielle Bestzeit in der Eifel. "Damit habe ich mich wohl wieder zurückgemeldet", erklärte der Betzdorfer.


Bernd Schneider vor Klaus Ludwig und Manuel Reuter

Als zweitbester Opel-Pilot konnte sich Stefano Modena unter den ersten Drei etablieren. Der Italiener lag im Opel des Euroteams lediglich acht Hundertstelsekunden hinter Uwe Alzen.

Timo Scheider konzentrierte sich zwei Tage lang auf Reifentests - Dunlop hatte einen neuen Pneu zu Erprobungszwecken in die Eifel gebracht. "Ich bin zwischen 160 und 200 Runden gefahren - damit habe ich einen großen Schritt nach vorne getan. Zudem habe ich von meinen letzten sechs Formel 3-Rennen auf dem Sachsenring vier gewonnen. Ich habe also allen Grund, vor dem nächsten Lauf optimistisch zu sein", freute sich Scheider.

"Die Testfahrten waren sehr wichtig für uns", zog Volker Strycek eine positive Bilanz. "Wir haben wieder viel gelernt. Was mich erstaunt hat, war der enorm hohe Speed, der hier gefahren wurde. Umso schöner, dass wir an der Spitze liegen."

 

Der Opel von "Jockel" Winkelhok, Opel Pressefoto
 

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Oben© Fotos Redaktionsbüro Kebschull aus dem Motorsportjahr 1999 (RK)
© copyright by Redaktionsbüro Kebschull   27.07. 2000