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Opel-Pilot Manuel Reuter wieder als Tabellenzweiter zum Nürburgring
| Rüsselsheim. Zum zweiten Mal in diesem Jahr zieht der DTM-
Tross in die Eifel, diesmal zum achten und vorletzten Lauf des Deutschen
Tourenwagen- Masters (DTM) vom 6. bis 8. Oktober. Für die acht Piloten
der Opel-Teams Holzer, Phoenix, Irmscher und Euroteam beginnt damit am
Nürburgring der Endspurt der Saison 2000. Die beste Position für
einen Spitzenplatz in der Meisterschaft hat dabei Phoenix-Pilot Manuel
Reuter. Mit einem dritten und einem zweiten Platz fuhr der gebürtige
Mainzer in den beiden |
Manuel Reuter - Volle Konzentration
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Rennen in Oschersleben wieder auf den zweiten Tabellenrang vor, den
er sich punktgleich mit Mercedes-Pilot Klaus Ludwig teilt. "Ich hoffe auf
ein schönes, sonniges Oktober-Wochenende", sagt Reuter in Erinnerung
an das schwierige Regenrennen im August an gleicher Stelle. "Und da ich
an einen Renngott glaube, spekuliere ich auch auf das nötige Glück."
Noch mehr gefragt
ist auf dem Nürburgring wohl der Wettergott, denn der ist in der Eifel
bekanntlich sehr launisch. So war auch das erste Gastspiel der DTM auf
dem 4,556 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs von starken Regenschauern geprägt
und sorgte bei den Opel-Piloten für ein punktarmes Wochenende. Dennoch
ist Manuel Reuter für den zweiten Auftritt auf der Traditionsrennstrecke
optimistisch: "Für trockenes Wetter waren wir dort sehr gut aussortiert",
erinnert sich der 39-Jährige, der bisher zwei Siege und insgesamt
sieben Podiumsplatzierungen sowie eine Pole-Position erzielte.
Die Trainingszeiten sprachen auch im August schon für eine spannende
Auseinander-
setzung mit Mercedes. Uwe Alzen (Opel Team Holzer) stand beim fünften
Saisonlauf als Zweiter des Qualifyings in der ersten Reihe, direkt dahinter
startete Reuter von Platz vier. Insgesamt fuhren sechs Opel V8 Coupé
auf dem GP-Kurs in die Top Ten des Qualifyings. "Wir haben auch dieses
Mal eine gute Chance auf einen Platz in den ersten zwei Startreihen", prophezeit
Alzen, der in Oschersleben seinen ersten DTM-Sieg überhaupt feierte
und Opel damit den vierten Sieg der Saison bescherte. "Der Nürburgring
ist eine meiner Lieblingsrennstrecken, allerdings war ich dort meist nur
bei Langstreckenrennen auf der Nordschleife wirklich erfolgreich."
Der letzte Nürburgring-Erfolg liegt für den Westerwälder
gar nicht so lange zurück. Erst im Juni stand der Holzer-Pilot beim
24-Stunden-Rennen auf dem Siegertreppchen - und zwar im Dienst des Phoenix-Teams.
Auch Phoenix-Stammfahrer Michael Bartels teilt diese schöne Erinnerung
an die Eifel und blickt gemeinsam mit seiner Mannschaft einem weiteren
Heimspiel entgegen. Das Opel Team Phoenix ist nämlich nur einen Katzensprung
von der Strecke entfernt in Meuspath beheimatet und hat rund um den
Nürburgring viele Anhänger. "Wir würden gerne an den
Erfolg beim 24-Stunden-Rennen anknüpfen und unserem Heimpublikum ein
tolles Rennen bieten", wünscht sich Teamchef Ernst Moser. Für
die Eifeler Truppe wäre ein gutes Ergebnis also doppelt wichtig:
Zum einen als Geschenk für die Fans, zum anderen, um Reuters Position
in der Meisterschaft zu festigen. "Mit dem Resultat in Oschersleben hat
sich in der Punktetabelle einiges bewegt", analysiert Opel-Sportchef Volker
Strycek. "Auch am Nürburgring wird die Konzentration darauf liegen,
möglichst viele Punkte zu holen."
Dazu könnte auch Holzer-Pilot Eric Helary beitragen, denn der Franzose
zeigte mit einem vierten Platz in Oschersleben eine gute Form. In der Magdeburger
Börde haben jedoch auch einige Fahrer Federn lassen müssen, darunter
Joachim Winkelhock. Nach
einem viel versprechenden vierten Platz im Qualifying kam für
den Holzer-Piloten schon bei einer Startkollision im ersten Rennen das
Aus. Der havarierte Opel V8 Coupé ging zwar noch mal auf die Strecke,
war jedoch von dem Unfall ebenso gezeichnet wie das Auto von Timo Scheider,
der damit seinen fünften Startplatz verspielte. Auch die DTM-Opel
von Christian Menzel (Opel Team Irmscher) und Stefano Modena (Opel Euroteam)
wurden bei einer Kollision stark beschädigt.
"Dass in Oschersleben so viel kaputt gegangen ist, erschwert die Vorbereitung",
weiß Volker Strycek. "Wir haben bis zum Rennwochenende in der Eifel
sehr viel Arbeit, doch das wird uns nicht daran hindern, acht perfekt vorbereitete
V8-Coupés an den Start zu bringen."
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