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Stuttgart. Gerade zwei Wochen nach dem hochdramatischen
Rennen auf dem Nürburgring tritt die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters)
zum dritten Lauf der Saison 2001 im Motopark Oschersleben an. Mercedes-Pilot
Bernd Schneider (D2 AMG Mercedes) reist nach seinem Hockenheim-Sieg und
Platz zwei am Nürburgring zwar als Tabellenführer in die Magdeburger
Börde - doch Audi-Fahrer Laurent Aiello (Team Abt Sportsline) ist
ihm nach seinem sensationellen Sieg in der Eifel mit nur neun Punkten Rückstand
dicht auf den Fersen. Und die dritte Marke, Opel, will den Aufwärtstrend
des Eifelrennens fortsetzen, zumal Oschersleben 2000 ein gutes Pflaster
war: Die
Marke mit dem Blitz gewann drei von vier DTM-Rennen.
| Das Ziel von Abt Sportsline ist klar: “Wir wollen die Konkurrenz weiter
ärgern”, sagt Teamchef Hans-Jürgen Abt. Neben dem Sieg des Le-Mans-Siegers
Aiello hatte der erst 19-jährige Martin Tomczyk mit einem vierten
Platz in seinem zweiten DTM-Rennen für Furore gesorgt. “Mit dem Sieg
ist für uns ein Traum wahr geworden”, sagt Rennfahrer Christian Abt.“Aber
jetzt müssen wir dranbleiben, denn in unserem brandneuen Abt-Audi
TT-R steckt immer noch jede Menge Detailarbeit.” |
Laurent Aiello
auf dem Nürburgring 2001
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Aiello kündigt an: “Wenn man einmal das Gefühl des Sieges
erlebt hat, möchte man wieder ganz nach oben aufs Podium. Und dafür
werde ich kämpfen.”
Kampfgeist auch bei Opel. “Ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Fortschritte
in Oschersleben besser umsetzen können als am Nürburgring”, so
DTM-Vizemeister Manuel Reuter (Opel Team Phoenix) . “Vor allem unsere Rundenzeiten
in der Eifel belegen, dass wir einen wichtigen Schritt gemacht haben.”
Opel-Sportchef Volker Strycek: “Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt
haben wir das V8-Coupé komplett hinterfragt.” Aus zahlreichen Berechnungen
sowie Untersuchungen im Windkanal und auf dem Hydropulser resultierten
erste Maßnahmen für den Nürburgring. Änderungen wurden
in erster Linie im Bereich der Feder/Dämpfer-Einheit sowie bezüglich
der Luftführung durch ein zusätzliches Luftleitblech herbeigeführt.
Manuel Reuter auf dem Nürburgring 2000.
Wird man die Modifikationen erkennen können?
Der amtierende Meister Schneider ist überzeugt, dass in Oschersleben
das Zeittraining von größter Bedeutung ist. “Die Strecke ist
schmal ist und bietet kaum Überholmöglichkeiten, daher ist ein
guter Startplatz sehr wichtig.” Vor allem der dreifachen Links-Kurve zollt
er Respekt: “Diese Kurven-Kombination ist verdammt schnell, da sollte man
sich keinen Fehler erlauben.” Thomas Jäger (Original-Teile AMG Mercedes),
der am Nürburgring im Mercedes-Benz CLK-DTM 2000er-Ausführung
Rang drei eroberte: “Es wird wieder
super eng werden, da liegen bestimmt 15 Autos innerhalb einer Sekunde.
Und dann zählt vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen Rennfahrer
und Ingenieur, um eine perfekte Abstimmung zu erarbeiten.”
Mitfahrt im Renn-Taxi vor DTM-Start:
Super-Gewinnspiel für Besucher
Besucher des Rennsonntags können eine Mitfahrt in einem Renn-Taxi
gewinnen - ein einmaliges Erlebnis. Als Taxi stehen bereit die beiden DTM-Autos
Abt-Audi TT-R und Mercedes-Benz CLK-DTM sowie ein Rallyeauto von Opel,
das
Opel Astra Kit Car. Die Chauffeure sind DTM-Piloten. Die drei Gewinner,
die mit Kameras des Fan-TV auf den Zuschauerrängen ermittelt werden,
kommen direkt am Rennsonntag in den Genuss einiger schneller Runden - und
werden danach auch über Fan-TV interviewt.
ZDF live dabei -
mit den Experten Ludwig und Niedzwiedz, Zeitplan geändert
Nach zwei überaus erfolgreichen Live-Übertragungen der ARD
mit einer Rekordquote von 1,92 Millionen Live-Zuschauern beim Eifelrennen,
ist ab dem Rennen in Oschersleben für drei weitere Läufe das
ZDF an der Reihe. Auch hier sitzen die DTM-Zuschauer zuhause in der ersten
Reihe: Der dreifache
DTM-Champion Klaus Ludwig, 2000 noch Gesamtdritter der DTM, agiert
als Experte und Co-Kommentator von Aris Donzelli. Daneben hat das ZDF noch
den ehemaligen Rennfahrer Klaus Niedzwiedz als Experten an der Seite von
Christa Haas engagiert. Das ZDF steigt schon um 14.02 Uhr in “Sport Extra”
in die Übertragung ein, der DTM-Zeitplan ist entsprechend geändert
(siehe unten).
Auch die ARD ist in Oschersleben vertreten: Der HR, N3 und der ORB übertragen
das Zeittraining samstags ab 13.05 Uhr live - Moderator Frank Klaas servierte
bei den ersten beiden DTM-Rennen Hochspannung pur, in Oschersleben ist
Edgar Mielke am Mikrofon. WDR und MDR zeigen ausführliche
Zusammenfassungen.
Zeitplan
Freitag, 18. Mai:
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9 Uhr Rollout, 10.30-12 Uhr Test,
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14.15-15.45 Uhr Test.
Samstag, 19. Mai:
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9.45-10.45 Uhr Freies Training,
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13.05-13.50 Uhr Zeittraining,
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14 Uhr Pitwalk.
Sonntag, 20. Mai:
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8.30-9 Uhr Warmup,
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12.30 Uhr Pitwalk,
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13.43 Uhr Startfeld-Präsentation, (neu)
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14.13 Uhr Start
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Qualifikationsrennen, 14.52 Uhr Start Wertungslauf.
DTM im Fernsehen:
Samstag, Zeittraining: HR, N3 und ORB live 13-14 Uhr, WDR
14-15 Uhr, Zusammenfassung beim MDR in Sport im Osten ab 14 Uhr.
Sonntag, Rennen: ZDF 14 bis circa 15.45 Uhr, 17.10 Uhr ZDF Sportreportage,
20.15 Uhr DSF Highlights.
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