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Pierre Kaffer schließt zum Führungsduo auf
Opel-KMS-Pilot Giorgio Pantano als Tabellenführer zum Sachsenring
Rüsselsheim. Auch vor den Saisonrennen neun und zehn zur Deutschen
Formel-3-Meisterschaft vom 4. bis 6. August auf dem Sachsenring bilden
die beiden Opel-Teams KMS und BSR die Tabellenspitze. Der dreimalige Saisonsieger
André Lotterer (Opel Team BSR) musste nach einem punktlosen
Rennwochenende am Norisring seine hauchdünne Führung in der Meisterschaft
wieder an KMS-Pilot Giorgio Pantano abtreten. Der Italiener, der
bisher zwei Rennen gewann und am Norisring mit einem zweiten Platz im Samstag-Rennen
weitere wichtige Punkte sammelte, führt nun mit 14 Punkten Vorsprung
auf den zweitplatzierten Lotterer. Als Meisterschaftsdritter reist Pierre
Kaffer (team hms f3) zum Sachsenring, der mit seinem Opel-Dallara beide
Norisring-Rennen für sich entschied und nunmehr in den Kampf an der
Tabellenspitze eingreift. "Der Sachsenring ist sehr anspruchsvoll", erklärt
KMS-Teammanager Gianni Bianchi. "Genau deshalb ist es eine der schönsten
Rennstrecken in Deutschland." |
André Lotter
auf dem Nürburgring 1999
Foto RK
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Während Lotterer den Kurs nahe Chemnitz bereits aus der Formel Junior
kennt, müssen sich Pantano und der österreichische BSR-Pilot
Patrick Friesacher mit der Strecke erst noch vertraut machen. Für
BSR-Teamchef Bertram Schäfer kein Grund zur Sorge: "Auf dem Norisring
hat Patrick im freien Training wieder bewiesen, wie schnell er sich auf
neuen Strecken zurechtfindet." Auch Friesachers Teamkollege Sven Heidfeld
stellte dort seine Fähigkeiten unter Beweis. Der 21-jährige Bruder
des Prost-F1-Piloten Nick Heidfeld holte sich seine erste Pole-Position
sowie den zweiten Platz im Sonntag-Rennen. "Damit ist der Knoten bei ihm
hoffentlich geplatzt", hofft Schäfer. "Mit Heidfeld und Friesacher
ist sicher zu rechnen." Wegen des gleichzeitig stattfindenden Formel-3-Masters
in Zandvoort (NL) sind am Sachsenring nur 18 Autos am Start. |